Unsere Kurs(beg)leiter kommen aus verschiedenen Berufen.
Eines haben sie allerdings gemeinsam: die Leidenschaft zu Oldtimern und die Freude beim Unterrichten.

Hast auch du spezielle Oldtimerkenntnisse und Erfahrung im Vermitteln von Fachwissen? Vielleicht könntest du unser Kurs(beg)leiter-Team ergänzen. Schreibe an mail@oldtimerschrauberkurse.de oder klicke das Kontaktformular an, und wir werden uns mit dir in Verbindung setzen.

Reiner Sowa

Begründer von OldtimerSchrauberkurse.de und Kurs(beg)leiter für den 2CV

Ich lebe abwechselnd im Bergischen Land, auf den Höhenzügen der Mosel oder in Südfrankreich, immer begleitet von meinen Oldtimern.  Schon als Kind wartete und reparierte ich meine Fahrräder. Aufmerksam zuschauen und selbst probieren – so habe ich das Schrauben gelernt. Mein erstes motorisiertes Fahrzeug, ein Mofa, war schon etwas komplizierter, aber immer noch überschaubar. Werkstattbesuche waren nicht nötig.

Begeistert lernte ich das Autofahren mit einem VW Bulli T2. Kein Wunder, dass mein erstes Fahrzeug ein Volkswagen Käfer war. Als Zweit- und Reisefahrzeug legte ich mir einen Westfalia-T2 mit Hubdach zu. Ein alter Passat dient als Familienauto. Dazu kommen diverse Citroen 2CV, über die ich einen Roman geschrieben habe. Als Winterauto bevorzuge ich einen 29jährigen Subaru. Selbst mein Pkw-Anhänger und Wohnwagen ist ein Oldtimer. Aus Überzeugung fahre ich nur Fahrzeuge aus dem letzten Jahrhundert, auch im Alltag!

Reisen, am liebsten mit einem Oldtimer, ist eine weitere meiner Leidenschaften: Mit einem Käfer bereiste ich Südeuropa, mit einem Bulli Skandinavien, mit einem Passat Osteuropa und mit einer Kasten-Ente die Seidenstraße bis ans Kaspische Meer im Iran. Ersatzteile und entsprechendes Werkzeug gehören immer zum Reisegepäck.

Die ersten Schrauberkurse entstanden auf Anregung des französischen 2CV-Papstes Jacques Barcat zunächst in Frankreich und bald darauf auch in Deutschland.

Das pädagogische Rüstzeug zum Unterrichten erhielt ich in Bildungsinstituten der Polizei. Dort war ich viele Jahre Lehrer für technisch-praktische und theoretische Fächer.

Seit 2005 gebe ich mein Wissen über die Oldtimer-Technik weiter. Aus Österreich, Belgien, Frankreich, Dänemark, Schweden, der Schweiz, den Niederlanden und aus allen Bundesländern Deutschlands kommen die Teilnehmer*innen zu den Kursen. Der Frauenanteil der Workshops wächst und wächst; mittlerweile sind etwa ein Drittel der Kursmitglieder weiblich. Methodisch-didaktisch versuche ich Kopf, Herz und Hand der Teilnehmer*innen anzusprechen.

Mehr Informationen zur Biografie, meiner Schriftstellertätigkeit und meinen sonstigen Aktivitäten gibt es hier: http://sowa.de/biografie/

Bernd Seidenpfennig

Kurs(beg)leiter für Käfer und Bulli

Mein erstes Fahrzeug war ein VW 1300, Baujahr 1969 in königsrot. Zu meiner Bastelbegeisterung passte ganz gut, dass ich zu diesem Zeitpunkt eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolvierte. So konnte ich Vieles gleich praktisch einsetzen. Dem 1300er folgte ein pastellweißer VW1302 und der Lehre ein Ingenieurstudium. Danach versuchte ich es kurz mit anderen Fahrzeugen, kam aber doch schnell wieder auf einen Käfer zurück – diesmal ein gelber VW1303. Mit jedem neuen Fahrzeug stieg ich tiefer in die Innereien ein, bis ich schließlich im Jahr 2017 ein VW1303 Cabriolet aus Californien erstand, das ich nun bottom-up restauriere. Reiners Schrauberkurs-Aktivitäten gaben den Impuls, und so biete ich nun auch Basic-Kurse für den Käfer und Bulli an.

Anmerkung von OldtimerSchrauberkurse.de: In seinen Kursen gelingt es Bernd, den Teilnehmer*innen das motortechnische Wissen sehr anschaulich zu vermitteln. Dabei sucht er Analogien zum täglichen Leben, sodass auch der technische Laie Bernds Theorieteil versteht. Im praktischen Teil gibt Bernd Hilfestellung soweit nötig. Zum Kursende sind die Käfer- und Bulli-Fahrer*innen immer wieder erstaunt über die eigene Schraubleistung, die Bernd mit pädagogischem Geschick entfacht hat.

Daniel Wolff

Kurs(beg)leiter für die Schweißtechnik

Hallo, ich bin Daniel Wolff, Baujahr 1966, und schon mein erstes Fahrzeug als Führerscheinneuling war eine quietschgelbe Ente. Ich hatte viel damit vor – aber wenig Geld: Also mussten alle Reparaturen selbst
gemacht werden. Als dann die Rostlöcher im Boden nicht mehr durch die Fußmatte verdeckt werden
konnten und plötzlich die Plakette auf dem Nummernschild die falsche Farbe hatte, war es soweit:
Ich kaufte mir ein Schutzgasschweißgerät.
Mit meinen Grundkenntnissen aus der Elektrikerausbildung und einer Portion Mut habe ich mir das
Schweißen am Auto selbst beigebracht. Manches von damals in den 80ern würde ich heute nicht
mehr so machen…
Aktuell fahre ich eine graue Charleston im Alltag und eine Kastenente als Sommer-Ausflugs-und-
Treffen-Auto. Beide sind mit Hilfe meines Schweißgerätes „Auferstanden aus Ruinen“. Zur Zeit restauriere ich eine rostige Kastenente, die ich zu einem Elektroauto umbaue.
Ich freue mich darauf, die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, mit anderen teilen zu können.

Anmerkungen von OldtimerSchrauberkurse.de: Wer mit Daniel schweißt, bekommt bereits nach einiger Zeit das Gefühl, als seien Schweißarbeiten das Selbstverständlichste im Umgang mit Oldtimern. Daniel gelingt es, den Teilnehmer*innen Ängste vor dem Feuer speienden Werkzeug zu nehmen und gleichzeitig auf die Sicherheitsvorkehrungen zu achten. Er schafft den pädagogischen Spagat von Anfängerübungen bis zum Einschweißen von Blechteilen, die die Teilnehmer*innen mit seiner Hilfe passgenau formen.

Ulrik Hildebrandt

Kurs(beg)leiter für die Getriebetechnik

Ich heiße Ulrik Hildebrand. In Dänemark führen meine Frau Anne und ich seit 1984 den Webshop 2CV-Clinikken und eine Werkstatt, die sich auf den Citroën 2CV und andere A-Modelle spezialisiert hat.
Meine Eltern fuhren immer Enten, und ich durfte mit 17 Jahren bereits deren Mehari restaurieren. Als Kind las ich begeistert Geschichten über Leute, die nach Afrika reisten. Diese Geschichten prägten meine Träume.
Mir war immer klar, dass ich bei einer solchen Reise an einsame Orte in der Lage sein musste, alles an meinem Auto zu reparieren. Ich habe ein Mantra, das lautet “600 kg und 600 ccm ist alles, was du brauchst”. Ich versuche dabei, die Grenzen des 2CV soweit auszudehnen, dass alles mit einem 2CV möglich ist.
Dazu gehört auch das Verändern der Getriebeübersetzung. Deshalb habe ich mich intensiv und sehr früh mit dem Getriebe beschäftigt. Dann später, als Professioneller, habe ich Getriebe gewartet und repariert, einschließlich des Mehari 4×4-Getriebes mit Sperren und Differential.

Anmerkung von OldtimerSchrauberkurse.de: Ulrik ist darüber hinaus Lehrer für Mathematik und Wissenschaften. Mit dieser Kombination aus Lehrberuf und Oldtimer-Leidenschaft ist er prädestiniert als Kurs(beg)leiter für 2CV-Workshops. Er spricht deutsch und versteht es, komplizierte technische Abläufe verständlich zu erklären. Er legt großen Wert darauf, dass Teilnehmer*innen selbst schrauben und unterstützt bei Schraubproblemen mit sehr viel Geduld.

Manfred Härtter

Kurs(beg)leiter für Lackreparaturen und Lackaufbau

Meine Leidenschaft gilt dem Radsport und dem Citroen 2CV. Zur Zeit restauriere ich eine Ente von Grund auf. Alles wird zerlegt, überholt oder ersetzt und wieder zusammengebaut. Dabei habe ich das Glück, dass mein Hobby auch Teil meines Berufes ist. Denn ich bin Kfz-Lackiermeister. In Wildberg/Baden-Württemberg führe ich die Firma Härtter Lack und Karosserie. In meiner Werkstatt werden u. a. Oldtimer neu aufgebaut. Viel Freude macht es mir, mein Wissen weiterzugeben. Nicht nur den Lehrlingen, sondern auch in der Fortbildung von Sachverständigen für Kraftfahrzeuge. Für OldtimerSchrauberkurse.de biete ich einen Lack-Kurs für Oldtimer-Freund*innen an. Einen ganzen Tag lang werden wir uns dem sorgfältigen Lackaufbau und dem Thema “Smartrepair mit eine Sprühdose” widmen. Mehr Informationen dazu findet ihr hier: http://oldtimerschrauberkurse.de/lack/.

Anmerkungen von OldtimerSchrauberkurse.de: Manfred Härtter sprüht im Umgang mit den Teilnehmer*innen eine natürliche Lebensfreude aus. Jeden seiner Handgriffe möchte man sofort nachmachen, einfach weil es Spaß macht. Wissens- und Praxisvermittlung mit Vergnügen und farbenfrohen Resultaten.

Roland Peters

Kurs(beg)leiter für die Ente und artverwandte Fahrzeuge

Seit 35 Jahren fahre ich 2CV, genauer gesagt, eine Acadiane. Vor 11 Jahren kam noch eine Wellblechente von 1960 dazu, die ich komplett restauriert habe. Diese ist seitdem mein bevorzugtes Fahrzeug. Daneben gibt es noch diverse alte Motorräder. Von Jugend auf technikbegeistert und interessiert, den Dingen auf den Grund zu gehen, wandte ich mich nach der Schule dem Studium des Allgemeinen Maschinenbaus zu. Parallel arbeitete ich im Zweiradbereich und betrieb eine Motorrad- und Fahrradwerkstatt. Erst das Funktionsprinzip verstehen, dann reparieren – das ist meine Devise. Es ist mir wichtig, nicht nur den Fehler zu beheben, sondern auch der Ursache des Problems auf den Grund zu gehen. Dabei verschwimmen die Grenzen der einzelnen Fachrichtungen, denn die physikalischen Grundprinzipien sind immer die gleichen.
So restauriere und verbessere ich auch Musikinstrumente, wie Akkordeon, Harmonium, Gitarre, Laute. Auch baue ich Holzmöbel, verlege Elektrik und löte Kupferrohre …

Anmerkung von OldtimerSchrauberkurse.de: Wir haben Roland Peters als Multi-Talent kennengelernt. Es ist großartig zuzuschauen, wie er ein defektes Aggregat betrachtet, die Funktionsweise des Teiles nachvollzieht, die Ursache des Fehlers analysiert und erst dann kundig mit der Instandsetzung beginnt.

Ralf Zenz

Kurs(beg)leiter für Fahrzeuge mit Dieselmotoren

Seit erfolgreichem Abschluss seines Studiums “Maschinenwesen auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik, -entwicklung und -konstruktion” an der Universität Stuttgart arbeitet Ralf Zenz als selbständiger Dipl.-Ingenieur.

Privat fährt er verschiedene Oldtimer, wie z.B. einen VW-Käfer und einen Porsche 924s. Daneben gilt seine  Leidenschaft der Entwicklung, dem Bau und der Konstruktion von Fahrzeugkonzepten für die Zukunft. So designte, entwickelte und baute er unter anderem einen sehr effizienten, formschönen und alltagstauglichen Sportwagen mit einem Vergleichsverbrauch von unter 3 Litern auf 100 Kilometer.

Seine Wirkungsstätte liegt direkt neben der Halle von OldtimerSchrauberkurse.de, was letztlich auch zur Konzeption eines Schrauberkurses für Diesel-Fahrer*innen führte, der vor allem VW, Audi- und Mercedes-Fahrer*innen helfen soll, ihre Motoren zu verstehen.

Weitere Informationen zur Person gibt es auf zenz-design.de.