Unsere Kurs(beg)leiter kommen aus verschiedenen Berufen.
Eines haben sie allerdings gemeinsam: die Leidenschaft zu Oldtimern und die Freude beim Unterrichten.

Hast auch du spezielle Oldtimerkenntnisse und Erfahrung im Vermitteln von Fachwissen? Vielleicht könntest du unser Kurs(be)gleiter-Team ergänzen. Schreibe an mail@oldtimerschrauberkurse.de oder klicke das Kontaktformular an, und wir werden uns mit dir in Verbindung setzen.

Reiner Sowa

Begründer von OldtimerSchrauberkurse.de und Kurs(beg)leiter für Ente, Golf und Passat

Ich lebe abwechselnd im Bergischen Land, in der Vulkaneifel oder in Südfrankreich, immer begleitet von meinen Oldtimern.  Schon als Kind wartete und reparierte ich meine Fahrräder. Aufmerksam zuschauen und selbst probieren – so habe ich das Schrauben gelernt. Mein erstes motorisiertes Fahrzeug, ein Mofa, war schon etwas komplizierter, aber immer noch überschaubar. Werkstattbesuche waren nicht nötig.

Begeistert lernte ich das Autofahren mit einem VW Bulli T2. Kein Wunder, dass mein erstes Fahrzeug ein Volkswagen Käfer war. Als Zweit- und Reisefahrzeug legte ich mir einen Westfalia-T2 mit Hubdach zu. Ein alter Passat dient als Familienauto. Dazu kommen diverse Citroen 2CV, über die ich einen Roman geschrieben habe. Als Winterauto bevorzuge ich einen 27jährigen Subaru. Selbst mein Pkw-Anhänger ist ein Oldtimer. Aus Überzeugung fahre ich nur Fahrzeuge aus dem letzten Jahrhundert, auch im Alltag!

Reisen, am liebsten mit einem Oldtimer, ist eine weitere meiner Leidenschaften: Mit einem Käfer bereiste ich Südeuropa, mit einem Bulli Skandinavien, mit einem Passat Osteuropa und mit einer Kasten-Ente die Seidenstraße. Ersatzteile und entsprechendes Werkzeug gehören immer zum Reisegepäck.

Die ersten Schrauberkurse entstanden auf Anregung des französischen 2CV-Papstes Jacques Barcat zunächst in Frankreich und bald darauf auch in Deutschland.

Das pädagogische Rüstzeug zum Unterrichten erhielt ich in Bildungsinstituten der Polizei. Dort war ich viele Jahre Lehrer für technisch-praktische und theoretische Fächer.

Seit 2005 gebe ich mein Wissen über die Oldtimertechnik weiter. Aus Österreich, Belgien, Holland, Frankreich, Dänemark, der Schweiz und aus allen Bundesländern Deutschlands kommen die Teilnehmer*innen zu den Kursen. Der Frauenanteil der Workshops wächst und wächst; mittlerweile sind etwa ein Drittel der Kursmitglieder weiblich. Methodisch-didaktisch versuche ich Kopf, Herz und Hand der Teilnehmer*innen anzusprechen. Das Vorwissen oder eine Schrauberfahrung spielen keine Rolle. Die Kurserfolge zeigen, dass Anfänger durchaus mit Profis mithalten können.

Mehr Informationen zur Biografie, meiner Schriftstellertätigkeit und meinen sonstigen Aktivitäten gibt es hier: http://sowa.de/biografie/

Bernd Seidenpfennig

Kurs(beg)leiter für Käfer und Bulli

Mein erstes Fahrzeug war ein VW 1300, Baujahr 1969 in königsrot. Zu meiner Bastelbegeisterung passte ganz gut, dass ich zu diesem Zeitpunkt eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolvierte. So konnte ich Vieles gleich praktisch einsetzen. Dem 1300er folgte ein pastellweißer VW1302 und der Lehre ein Ingenieurstudium. Danach versuchte ich es kurz mit anderen Fahrzeugen, kam aber doch schnell wieder auf einen Käfer zurück – diesmal ein gelber VW1303. Mit jedem neuen Fahrzeug stieg ich tiefer in die Innereien ein, bis ich schließlich im Jahr 2017 ein VW1303 Cabriolet aus Californien erstand, das ich nun bottom-up restauriere. Reiners Schrauberkurs-Aktivitäten gaben den Impuls, und so biete ich nun auch Basic-Kurse für den Käfer und Bulli an.

Daniel Wolff

Kurs(beg)leiter für die Schweißtechnik

Hallo, ich bin Daniel Wolff, Baujahr 1966, und schon mein erstes Fahrzeug als Führerscheinneuling war eine quietschgelbe Ente. Ich hatte viel damit vor – aber wenig Geld: Also mussten alle Reparaturen selbst
gemacht werden. Als dann die Rostlöcher im Boden nicht mehr durch die Fußmatte verdeckt werden
konnten und plötzlich die Plakette auf dem Nummernschild die falsche Farbe hatte, war es soweit:
Ich kaufte mir ein Schutzgasschweißgerät.
Mit meinen Grundkenntnissen aus der Elektrikerausbildung und einer Portion Mut habe ich mir das
Schweißen am Auto selbst beigebracht. Manches von damals in den 80ern würde ich heute nicht
mehr so machen…
Aktuell fahre ich eine graue Charleston im Alltag und eine Kastenente als Sommer-Ausflugs-und-
Treffen-Auto. Beide sind mit Hilfe meines Schweißgerätes „Auferstanden aus Ruinen“.
Ich freue mich darauf, die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, mit anderen teilen zu können.

Ulrik Hildebrandt

Kurs(beg)leiter für die Getriebetechnik

Ulrik und Anne leiten seit vielen Jahren in Dänemark die “2CV-Clinikken“. Dort restaurieren, warten und reparieren sie 2CVs und ihre Artverwandten. Ulrik ist Lehrer für Mathematik und Wissenschaften. Mit dieser Kombination aus Lehrberuf und Oldtimerleidenschaft ist er prädestiniert als Kurs(beg)leiter für 2CV-Workshops. Er spricht  deutsch und versteht es, komplizierte technische Abläufe, verständlich zu erklären. Er legt großen Wert darauf, dass Teilnehmer*innen selbst schrauben und unterstützt bei Schraubproblemen mit sehr viel Geduld.

 

Im Folgenden stellt er sich persönlich vor:
My name is Ulrik Hildebrandt. My wife Anne and I run 2cv-Clinikken.com a webshop and garage specialized in Citroën 2cv and other of Citroën’s A- models. This shop started back in 1984.
My parents has always been driving 2cv’s and I rebuild their Mehari for the first time when I was 17 years old. As a kid I read exiting stories from people who had travelled around in Africa and these stories formed my dreams.
As a part of going to places lonely places you need to be able to repair everything on your car. I have an mantra that says ”600 kg and 600 ccm is all you need” and I have always tried to push the
limits for what is possible two do with a 2cv.
One way two do this is by changing the gear-ratio so quite early I started having interests in the gearbox. Over the many years as a professional I have been repairing and renewing quite a lot of 2cv gearboxes incl. Méhari 4×4 gearbox with reduction gear and rear differential with lock.